Corona Wakeboard Cup 2012
Wenige Tage nach dem Gewinn der Bronze-Medaille bei der EM in Kiev demonstriert Dominik Hernler seine ganze Klasse in seiner Heimat Döbriach. Der Millstättersee zeigte sich einmal mehr von seiner besten Seite und bescherte den Wakeboardern spiegelglattes Wasser.
Zum zehnjährigen Jubiläum des East Bay Battle Events waren natürlich alle Wakeboard-Helden der letzten Jahre angereist. Ehemalige Sieger wie Thomas Storch oder Gert Perauer waren begeistert von der Weiterentwicklung seit ihrem Karriereende. An der Hall of Fame konnte man ganz deutlich die Entwicklung von Dominik Hernler beobachten. Während er die ersten Jahre noch die Jugendklassen aufmischte, pirschte er sich ab 2005 in der Allgemeinen Klasse heran. Seit 2007 konnte er jeden Corona Wakeboard Cup in Döbriach für sich entscheiden.
Wie gewohnt legte der Pörtschacher Thomas Wartberger mit technisch anspruchsvollen Tricks vor. Bis auf einen missglückten Tantrum to blind hatte er einen super Lauf. Doch mehr als Platz zwei war an diesem Tag nicht zu holen. Ohne einen Wackler spulte Hernler sein Programm ab. Indy Glide zum Auftakt gefolgt von Backside 540, Tootsie Roll, Skeezer, Nuclear Tantrum to blind und einem Batwing to blind stellte er astrein aufs Board. Zum Abschluss schraubte er sich bei einem Switch 720 gut fünf Meter in die Höhe, als die gekreuzten Heckwellen des Mastercraft Bootes eine entsprechende Rampe erzeugten. Platz drei holte der ältere Bruder Patrick Hernler, der mit viel Style aufzeigte.
Mit dem dritten Sieg beim Corona Wakeboard Cup 2012 verabschiedet sich Dominik Hernler für eine Weile aus Europa. In den kommenden Monaten will er in den USA den großen Durchbruch schaffen und mit seinem Team von Ronix Wakeboards durchstarten.
Bei den Damen konnte Leni Beiskammer aus Gmunden ihren ersten Sieg feiern. Sie gewinnt vor der Staatsmeisterin Julia Denk aus Ybbs und Martina Linortner vom Jolly Rogers Sports Club aus Gmunden.
In der Boys Klasse der unter 15-Jährigen räumte Jan Sittlinger von den Wakeboard Bros Döbriach ab. Mit jeder Menge Rotationen und Flips bezwang er Christopher Hartl und Manuel Dabernig.
Besonders spannend war der Dreikampf in der Klasse Junior Men (U19). Philipp Hernler, David Hofer und Nico Juritsch lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Am Ende stand der Pörtschacher Nico Juritsch ganz oben am Podest, da sein Lauf die technisch anspruchsvollsten Tricks beinhaltete. David Hofer aus Vorarlberg wurde Zweiter, Lokalmatador Philipp Hernler Dritter.